Conversion-Rate-Optimierung geht Hand in Hand mit gutem UX-Design

Conversions werden am häufigsten durch den Verkauf definiert. Prinzipiell können aber auch Klicks, Anmeldungen/Leads, wiederkehrende Besucher oder jede andere Metrik definiert werden, um Ihre Unternehmensziele zu erfüllen.

Das eigentliche Problem, das viele Organisationen in Bezug auf Conversions haben, ist dass der Content oft immer noch als reines „Designelement“ betrachtet wird. Den Content in den Mittelpunkt zu stellen, bedeutet jedoch grundlegend zu überdenken, wir wir den eigentlichen Inhalt in den Designprozess integrieren können, um mit Text und Gestaltung gleichermassen Conversions zu optimieren.

Das Prinzip „Form follows function“, welche darauf beruhen das die Form eine Objekts aus seiner Funktion resultiert, gilt auch bei der User Experience.
Wenn es die Hauptfunktion einer Website darstellt, die Marke zu etablieren, zu informieren, und Besucher zu Käufern zu machen, dann sollte das Design der Website deren Content unterstützen ihn etablieren, den Besucher informieren und diesen Besuch zu einem Lead oder Sale zu konvertieren. Diesen Ansatz nennt man „Content First“ – im Übrigen wird das auch von Google und anderen Suchmaschinen honoriert.

Die Herangehensweise „Content First“ bedeutet nicht das Design oder andere Elemente der UX zu opfern, aber es bedeutet, dass Content-Ziele, die oft durch Unternehmensziele definiert werden, festgelegt werden sollten. Die Elemente des Designs, die Architektur und die Navigation, das Aussehen und das Gefühl für die Funktionsweise der zugrundeliegenden Technik und alles dazwischen, sind Komponenten, die zusammenkommen, um den Nutzern bei ihren beabsichtigten Zielen, auf die effizienteste und angenehmste Art wie möglich, zu helfen.

Sowohl CRO und UX sollten Menschen helfen ihre Ziele zu erreichen.
Sie geben dem Kunden das, worüber er noch nicht einmal nachgedacht hat — etwas, das er noch nicht mal wusste, dass er danach gesucht hat. Wie macht man das denn nun aber?

Am Anfang steht die Strategie

In unseren mehr als zwanzig Jahren Erfahrung mit Kunden aus unterschiedlichen Branchen, wie Verlagswesen, Medizin, Energietechnik usw., stellen wir immer wieder mit Erstauenen fest, das Projekte von hinten angegangen werden. Viele Leute möchten gleich überstürzt das Design angehen, bevor Sie sich überhaupt Gedanken über Ihre Businessziele und somit auch ihre Content Ziele zu machen und diese festzulegen.

Kunden beginnen Gespräche oft indem sie über die Technologien sprechen, die sie verwenden möchten (Blogs, Social Media, Analytics, mobile Plattformen, Programmiersprachen usw.) Dies alles noch bevor wir festgestellt haben, was sie eigentlich erreichen wollen.

Kunden sind oft  in einer bestimmten Plattform gefangen, von der sie gehört haben oder gute Erfahrungen damit gemacht haben. Diese Plattform wird zur Strategie. Häufig höre ich von Kunden auch „Wir brauchen eine App!“. Manchmal kann das dann aber ein umfangreicheres Softwaresystem sein, oder eine Website oder sogar eine Browser-basierte Anwendung. Alles aber eben keine Smartphone-App!

Entwickler könnten daran vielleicht schuld sein.
In der Entwicklerszene gibt es viele, die auf eine bestimmte Sprache oder Entwicklungsplattform schwören, egal ob dies Ruby, PHP oder ein komplette Open-Source-CMS wie WordPress oder Drupal ist.
Gespräche mit einem Entwickler, der so festgelegt ist, sind sehr ähnlich zu den Erfahrungen die wir mit vergleichbaren Kunden gemacht haben. Der erste Schritt besteht darin, sie dazu zu bekommen über die Strategie zu sprechen und nicht über Technologie. Technologie, Design auch auch der Content sind nur Mittel zum Zweck des Informierens und Verkaufens. Sie sind nicht selbst das Ziel.

Content Ziele sind Unternehmensziele

Der beste Weg, den wir gefunden haben technische Fixierung der Vergangenheit angehören zu lassen, ist alle Entscheidungsträger an einen Tisch zu setzen um über einen Entwurf zu sprechen – Entwickler, Steakholder, Manager, Marketing-Spezialisten, User, Content-Verantwortliche etc.  Nur so können Sie anfangen eine umfassende Strategie zu erarbeiten, welche zielgerichtet ist, nicht technologiebasiert. Meist veranstalten wir dafür Design Thinking Workshops und Kick-Off-Workshops mit Lego Serious Play®.

Die UX-Strategie, welche die Conversion Generierung als zentrales Ziel hat, ist für die Erstellung, Veröffentlichung und Verwaltung von wertvollem, nutzbaren Content verantwortlich; Content, der Conversions generiert. UX-Strategen müssen nicht nur definieren, welcher Content zu sehen sein wird, sondern warum er auf dem ersten Platz zu sehen sein soll, bevor sie entscheiden wo und wie präsentiert wird.

Dieser Prozess beginnt normalerweise mit einem detailliertem Audit der bestehenden Firmen Website. Auch kleine Unternehmen oder Non-Profit Organisationen haben in der Regel ein paar Social-Media-Profile.

Dieser Audit ist eine Überprüfung dessen, was bereits funktioniert oder Conversions generiert. Ein solcher Audit umfasst Fragen und Methoden wie folgt:

Auf was reagieren Menschen positiv? Wenn die Firma bereits mit Nutzern arbeitet, sollte der UX-Designer/-Stratege sich einige dieser Interaktionen ansehen. Was fragen die Leute? Was stößt auf taube Ohren?

Welche Daten sind bereits verfügbar? Es muss nach qualitativen oder quantitativen Daten, die die Firma bereits gesammelt hat, geschaut werden. Oft werden hier schon hervorragende Einblicke in bisher Geleistetes gewonnen. Bestehende Kunden der Firma sind auch sehr gute Möglichkeiten, um Einblicke in das Unternehmen zu bekommen. Interviews mit einer repräsentativen Stichprobe von ihnen können aufzeigen, was sie denken, was ihre Ziele sind und was sie am Unternehmen nicht mögen.

Dieser Artikel ist der erster Teil zum Thema UX-Design und Conversion Optimierung. Weitere Teile folgen.

Making-Of der Titelsequenz der Serie Jessica Jones

Für die Netflix Serie Jessica Jones hat Imaginary Forces eine Titelsequenz erstellt, die erstaunlich viele digitale Techniken (Photoshop, Cinema 4d etc.) und manuelle Techniken (Acrylzeichnung, Wasserfarben etc.) vereint. Aus voyeurähnlicher Perspektive werden Eindrücke aus New York gezeigt, die durch den comichaften, abgenutzten Stil den Charakter und Lebensstil der Protagonistin Jessica Jones kunstvoll aufgreift. Spannend finde ich vor allem, mit wieviel manueller Technik gearbeitet wurde. Die Zeichnungen und Texturen wurden richtig herausgearbeitet; dicke Farbe auf Untergründen und mit Messern und anderen Werkzeugen bearbeitet.

Weite Informationen gibt es bei The Art of the Title – Jessica Jones.

RAW Entwicklungssoftware Darktable 2.0 erschienen

Ein Tag vor Weihnachten erschien die OpenSource RAW-Fotobearbeitungsanwendung Darktable in der finalen Version 2.0. Nach einem kurzen Test mit einer Nikon D90 NEF Datei gibt es für mich jetzt keinen Grund mehr Photoshop oder Lightroom zum entwickeln von RAW Bildern zu benutzen. Die Standard-Manipulationen wie Belichtung, Farbkorrektur etc. waren schon immer sehr gut zu brauchen. Jetzt aber bietet Darktable auch eine automatische Objektivkorrektur und Lebendigkeit (Vibrance) — beides Optionen die nur Adobe Software bisher in guter Qualität liefern konnte.

Anbei ein typisches Feld- und Wiesenbild, dass mit Darkroom 2.0.0 optimiert wurde (mit den Korrekturen Vignettierung, Schatten/Lichter, Lebendigkeit, Belichtung, Objektivkorrektur). Ja ich gebe zu, dass die Farben etwas wie visuelles Glutamat wirken. Man sollte es da nicht übertreiben und Sättigung bzw. Vibrance nicht so übertreiben, aber ich wollte hier nur die Möglichkeiten demonstrieren.

Darktable gibt es für Linux und Mac OS X. Eine Windows Version scheiterte bislang an mangelnden  Open-Source Entwicklern, die eine Portierung in Angriff nehmen.

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Original RAW ohne Korrekturen

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RAW mit Korrekturen

Digital Cinema Packages (DCP) kostenlos produzieren

Da ich bisher ausschließlich Filme für Online Medien oder DVD produziert habe, kannte ich das Format Digital Cinema Package (DCP) höchstens vom Namen. Für einen Werbefilm fürs Kino brauchte ich nun aber ein fertig erstelltes DCP.

Obwohl das DCP aus verschiedenen offenen Standards besteht, ist bei der Erstellung doch einiges zu beachten. Von der Theorie her wird mit Einzelbildsequenzen (TIFF/JPEG2000) gearbeitet und die Tonspur als WAV im Stereo oder Dolby Digital Format abgelegt.

Während man ein DCP theoretisch von Hand erstellen kann, ist man doch besser mit einer Softwarelösung bedient. Wer aufs Budget schauen muss (wer muss das nicht?) kann zu einer OpenSource Lösung wie DCP-o-matic oder OpenDCP. Erstere scheint besser gepflegt zu werden und Profis raten von OpenDCP ab – wobei Profis sowieso zu kommerziellen Lösungen raten, die aber mal schnell mit € 500 und mehr ein großes Loch in die kleine Tasche für regionale Produktionen reißen.

Ich denke, beide Lösungen sind ein Versuch wert – und manchmal vielleicht auch die einzige Lösungen.

Wie sind Eure Erfahrungen mit den beiden Programmen?

Old Swissair graphical advertisment

While the first half of the 20st century mostly was lead by opulent advertisement design, this old Swissair ad seems to break the trend and looks very reduced and graphical. In my opinion it tries to capture attention by being off-trend. Nevertheless, with its formal lines and the construction drawing overlay it’s a pleasure for the graphic designer’s eye.

Quelle: Swissair | Communication design | Pinterest

Tips for Storyboarding

Source: How to Draw for Storyboarding

Doing without planning is surely the most intuitive way for realizing projects. But tempering your impatience and planning upfront is essential for professional work. Drawing storyboards is a thing I use often for planning – for websites, educational applications, videos, art projects etc. If you wonder what the essentials are for these kind of planning tool, have a look at the website How to Draw for Storyboarding.

Typografie Funktionen in OmniGraffle

Es gibt für mich wieder einen Grund mehr auf OmniGraffle für Diagramme zu verwenden. Klar, als Mac User schätzt man schon allein das Mac-Feeling und die nahtlose Integration in Mac OS X bzw. dessen GUI. Aber es ist tatsächlich auch schon in Version 5 möglich OpenType Feature zu verwenden.

Bildschirmfoto 2015-07-20 um 14.58.18

Bildschirmfoto 2015-07-20 um 15.01.51 Ich habe mal im Schriftenmenü geschaut und siehe da, es gibt tatsächlich ein Typografie-Menü. Und wenn man das öffnet wird man überrascht und an InDesign oder ähnliche Programme erinnert, mit denen man vernünftige Typografie machen kann. In meinen Fall suchte ich Mediäval-Ziffern. Und es ist alles da.

 

 

Using the HammerJS-JQuery-Plugin with RequireJS

There is quite confusing about how to use the HammerJS jQuery-Plugin in conjunction with RequireJS. It took me a real amount of time to research it.

The final simple answer which is working for me the following code, just added in front of the jQuery plugin require-call:

define('hammerjs', function() {
    return Hammer;
});

Sorgfältig gestaltete Drupal Themes

WordPress ist meiner nach das schönere „CMS“. Ich meine das im Bezug auf verfügbare Themes. Es gibt unzählige wundervoll mit viel Liebe zum Detail gestaltete Themes dafür. Vielleicht weil es auch durch seine Einfachheit bei Designern beliebt ist.

Da man aber vielleicht doch für einige komplexere Projekte gerne Drupal einsetzt, aber evtl. doch nicht ein komplettes Design mit verkaufen kann, ist es praktisch, wenn man auch für Drupal gut gestaltete Themes einsetzen kann.

Hier eine kurze Auswahl von Drupal Themes, die ich bei meiner (recht langen) Recherche nach sorgfältigem Design gefunden habe – wobei da auch noch keines dabei ist, das mich wirklich überzeugt:

http://refaktorthemes.com/demos/?theme=oyster
http://demo.snappytheme.com/#hempstead
http://demo.megadrupal.com/?theme=bigstream
http://demo.megadrupal.com/?theme=inventive
http://demo.snappytheme.com/#element?
http://envato.tabvn.com/demo.php?theme=magnetto
http://themeforest.net/item/tempcore-multipurpose-drupal-theme/full_screen_preview/9011164